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| Erich
Kühnhackl |
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Zur Person:
Erich Kühnhackl ist am 17. Oktober 1950, als Sohn
deutscher Eltern, in Citice (Falkenau), in der
damaligen CSSR, zur Welt gekommen. Schon früh wurde
das Eishockey-Talent des groß gewachsenen
Mittelstürmers erkannt, der bereits mit 17 Jahren in
der 1. Mannschaft des Zweitligisten Banik Sokolov
zum Einsatz kam. Drei Tage nach dem Einmarsch der
sowjetischen Truppen in die Tschechoslowakei durfte
die Familie Kühnhackl nach Deutschland ausreisen. Da
Kühnhackls Juniorentrainer Frantisek Vrkoc ein guter
Freund von Landshuts damaligem Trainer Karel Gut
war, ergab sich der Kontakt nach Niederbayern und
der Umzug nach Landshut. |
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Sportliche Laufbahn:
Beim EV Landshut startete der 1,96 Meter große
Stürmer noch im Jahr 1968 seine beispiellose
Karriere, mit zahlreichen nationalen und
internationalen Rekorden, die ihren Höhepunkt 1976
mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei den
Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck erreichte.
Landshut, Köln und Olten (CH) waren seine Stationen
als Spieler, sein letztes Punktspiel absolvierte er
für den EVL nach 21 aktiven Jahren im
Seniorenbereich am 26. Februar 1989 beim Kölner EC.
Bereits 1985 hatte er seinen Rücktritt aus der
Nationalmannschaft erklärt.
Sein Abschiedsspiel in Landshut bestritt "Der Lange"
am 1. September 1989 mit dem EV Landshut gegen eine
Europa-Auswahl, den Erlös führte er einem
wohltätigen Zweck zu.
Danach schlug Erich Kühnhackl die Trainerlaufbahn
ein. Er war Co- (1989 unter Karel Gut) und
Chef-Trainer (1990) beim EV Landshut sowie Co- (1989
unter Xaver Unsinn) und Chef-Trainer (1989) der
Deutschen Nationalmannschaft.
Von 1990 bis 1992 war er als Honorar-Trainer beim
DEB beschäftigt, absolvierte in dieser Zeit sein
Studium zum Staatlich geprüften Diplomtrainer und
erhielt am 23. September 1992, nach bestandenem
Examen, das Trainerdiplom.
Als DEB-Nachwuchstrainer betreute Kühnhackl von 1992
bis 1999 die U18- und U20-Nationalmannschaft, war im
Deutschen Eishockeybund für die Trainer Aus- und
Weiterbildung zuständig und stand als Co-Trainer der
A-Nationalmannschaft hinter der Bande, zuletzt unter
Bundestrainer George Kingston.
Von 1999 bis 2002 sorgte Erich Kühnhackl bundesweit
mit seinem Pilotprojekt "German Team" für Aufsehen,
als er mit den Erding Jets eine Mannschaft, die
ausschließlich aus deutschen Spielern bestand, in
der Oberliga und 2. Bundesliga trainierte. Gut ein
Dutzend der von ihm geförderten Spieler hat in
dieser Zeit den Sprung in die Deutsche Eishockey
Liga (DEL) geschafft. Von 2003 bis 2006 trainierte Erich
Kühnhackl sehr erfolgreich die Eisbären Regensburg
in der 2. Bundesliga. Anschließend von 2006 bis 2007
die Straubing Tigers in der DEL!Seit Oktober 2008
ist Erich Kühnhackl Vize-Präsident des Deutschen
Eishockey Bund. (DEB
e.V.) |
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Kühnhackl privat:
Neben seiner Tätigkeit als Eishockey-Experte bei den
Fernsehsendern Premiere, DSF und Sat.1 widmet sich
der deutsche "Eishockeyspieler des Jahrhunderts"
seiner Stiftung, die er im September 2001 ins Leben
gerufen hat. Diese Stiftung fördert mit Geld- und
Sachspenden den deutschen Eishockeynachwuchs.
Erich Kühnhackl, stolzer Vater seiner drei Kinder
Kirstin (geb. 1974), Kevin (geb. 1979) und Tom (geb.
1992) lebt mit seiner Ehefrau Sylvia nach wie vor in
Landshut. Tennis, Motocross und Golf sind seine
Hobbys und natürlich Eishockey, dem der Mann mit der
Nummer 14 so viel zu verdanken hat.
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Erfolge und Rekorde:
- Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1976 in
Innsbruck
- Bester Scorer bei der WM 1978 und Olympia 1984
- Teilnehmer an 3 Olympischen Spielen und 10
Weltmeisterschaften
- Deutscher Meister 1970, 1977, 1979 und 1983
- 211 Länderspiele
- 131 Länderspieltore
- 774 Erstligaspiele (Bundesliga)
- 1431 Bundesliga-Scorerpunkte (724 Tore, 707
Beihilfen)
- Tor-Rekord in der Bundesliga (83 Treffer in 48
Spielen)
- Scorer-Rekord in der Bundesliga mit 155 Punkten
(83 + 72)
- Achtmal Scorer-König der Bundesliga
- 22 Bundesligaspiele mit vier und mehr Toren
- 1976 Verleihung Silbernes Lorbeerblatt
- 1997 Aufnahme in die "Hall of Fame" des
Weltverbandes IIHF
- 2000 Wahl zum "Eishockeyspieler des Jahrhunderts" |
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